Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.7246
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- dekorativer Henkelauslauf
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt profiliert
Farbe mittelbraun
Dekoration- [Auflagen]
- Wappen
- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- profiliert
- Rillung
- Rosette / Nuppe
Darstellung- [Wappen]
- Wappen mehrteilig
InschriftenSPORTRAT RAEREN
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)24
maximaler ∅ (Dmax)14
BemerkungNachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Wolfgang Hille, 2000er Jahre:
Leicht eiförmiger Gefäßkörper mit gerundet abgedrehtem Mündungsrand am zylindrischen Hals; ab der Höhe des oberen Henkelansatzes kurz unter dem Mündungsrand parallele waagerecht eingedrehte Zierprofilen bis zum leicht gekehlten scharfen Übergang zum Gefäßkörper;
auf dem Gefäßkörper, gegenständig zum Henkel, ein aufgelegtes ovales Wappenmedaillon, darin ein nicht zugewiesenes viergetieltes Wappen, l.o. und r.u. ein Schwan, r.o. und l.u. ein schreitender Löwe - das Wappen wurde von einem historischen Vorbild aus dem archäologischen Fundgut des Töpfereimuseums Raeren abgedrückt (siehe Kohnemann, Auflagen ... S. 80 l.u.); auf dem restlichen Gefäßkörper weiträumig verteilte aufgestempelte kreisrunde Rosetten;
kaum eingezogener, profiliert und gerundet abgedrehter Standfuß mit waagerecht umlaufenden Zierrillen und Lisenboden, darunter die Stempelung der Werkstatt von Wolfgang Hille;
Henkel gekehlt und unten dreieckig spitz mit Wellen auslaufend, darunter die in Versalien eingeritzte Inschrift SPORTRAT RAEREN - es handelte sich wohl um eine Auftragsarbeit desselbigen, die Krüge wurden als Geschenke an angeschlossene oder befreundete Sportvereine vergeben;
Der Gefäßkörper ist flächendeckend mit einer mittelbraunen Industrieglasur bedeckt.
Diese Gefäße wurden gedreht und reichen vor allem in der späteren Produktionsphase technologisch an die Originale des historischen Raerener Steinzeugs heran, allerdings wurden sie im Elektroofen gebrannt und sind mit einer modernen Industrieglasur statt der traditionellen Salzglasur versehen.
Datierung20./21. Jahrhundert
Hersteller Kuenstler152739
HerstellungszweckDekorobjekt
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 80 l.u.
ZugangsartSchenkung
Copyright44848