Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

7245

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.7245
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit hohem zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • dekorativer Henkelauslauf
  • [Henkelquerschnitt]
  • Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe mittelbraun
Dekoration
  • [Auflagen]
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
  • [Auftragungen]
  • bemalt (vor dem Brand)
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • Rillung
  • Halsfries
IkonographieWappen Kgl. Handwerker Gesangverein Raeren
InschriftenKONIGLICHER : HANDWERKER : GESANGVEREIN : RAEREN : GEGR. 1885
Inschriften (Jahr)1885
Materialgebrannter Ton
Formtechnik handgeformt und nachgedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)27
maximaler ∅ (Dmax)16
Bemerkung

Nachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Jakob Baltus, 1970er Jahre:

Eiförmiger Gefäßkörper mit flach abgedrehtem Mündungsrand am hohen zylindrischen Hals, darunter zwei waagerecht umlaufende Zierprofile mit dazwischenliegender Hohlkehle, sich am unteren Ende des Halses wiederholend; dazwischen ein Halsfries mit Maskaronen und floralen Elementen sowie den Initialen JB, klein und mittig;

Gefäßkörper mit drei identischen aufgelegten ovalen Medaillons, darin ein Wappen mit Harfe und Bekrönung, in einem unlaufenden Schriftband die Inschrift - für das Wappen gibt es keine historische Vorlage, es wurde anlässlich des hundertjährigen Vereinsjubiläums im Jahr 1985 geschaffen; die Krüge dienten als Erinnerungsgeschenke für befreundete Vereine;

eingezogener kurzer Fußteil mit mehreren parallelen waagerecht umlaufenden Zierrillen;

Henkel gekehlt und unten dreieckig spitz auslaufend;
Der Gefäßkörper ist flächendeckend mit einer mittelbraunen Industrieglasur bedeckt. 

Diese Gefäße wurden nicht gedreht, sondern von Hand aufgebaut sowie im Elektroofen mit modernen Industrieglasuren gebrannt; sie sind relativ schwer und haben einen extrem dicken Boden. 

Datierung20./21. Jahrhundert
Datum/Zeitraum1985
Hersteller Kuenstler44902
HerstellungszweckDekorobjekt
ZugangsartSchenkung
Copyright44848