Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

7234

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.7234
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • dekorativer Henkelauslauf
  • [Henkelquerschnitt]
  • Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe
  • grau
  • kobaltblau
  • manganviolett
  • beige
Dekoration
  • [Auflagen]
  • Vertikalauflage
  • [Auftragungen]
  • bemalt (vor dem Brand)
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
  • Rillung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik handgeformt und nachgedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)20
maximaler ∅ (Dmax)13
Bemerkung

Nachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Jakob Baltus, 1970er Jahre, 

Eiförmiger Gefäßkörper mit flach abgedrehtem Mündungsrand am zylindrischen Hals, darunter Freifläche, anschließend ein waagerecht umlaufendes Zierprofil, mehrere parallele waagerechte Zierrillen und ein weiteres Zierrpofil als unterer Abschluss des Halses, teils mit waagerecht umlaufender Kobaltbemalung;
Gefäßkörper mit  senkrechten aufgelegten Bändern belegt, darin doppelte, nebeneinanderliegende Rosetten untereinander gereiht, links jeweis mit Mangan- und rechts mit Kobaltsmalte bemalt; der Gefäßkörper ist beige-grau, die aufgemalten Farben relativ blass
eingezogener kurzer Fußteil mit mehreren parallelen waagerecht umlaufenden Zierrillen und waagerecht aufgemalter Kobaltsmalte;
Henkel gekehlt und unten dreieckig spitz auslaufend;
Diese Gefäße wurden nicht gedreht, sondern von Hand aufgebaut sowie im Elektroofen mit modernen Industrieglasuren gebrannt; sie sind relativ schwer und haben einen extrem dicken Boden. 

Datierung20./21. Jahrhundert
Hersteller Kuenstler44902
HerstellungszweckDekorobjekt
ZugangsartSchenkung
Copyright44848