Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
mundartliche BenennungenWappenkrug
Museum44848
Inv.-Nr.7233
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit engem zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- dekorativer Henkelauslauf
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe mittelbraun
Dekoration- [Auflagen]
- Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- Rillung
IkonographieWappen der Gemeinde Raeren
InschriftenRAEREN TÖPFERDORF
Materialgebrannter Ton
Formtechnik handgeformt und nachgedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)23
maximaler ∅ (Dmax)13
BemerkungNachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Jakob Baltus, 1970er Jahre:
Eiförmiger Gefäßkörper mit gerundet abgedrehtem Mündungsrand am engen hohen zylindrischen Hals, dieser ist flächendecken mit waagerecht umlaufenden parallelen dicken Rillen becekt;
Gefäßkörper mit einem zentralen aufgelegten ovalen Medaillon, gegenständig zum Henkel, darin edas Wappen der Gemeinde Raeren mit drei Merletten (oben) und einem Krug darunter, oben und unten im umlaufenden Schriftband die Inschrift RAEREN TÖPFERDORF - es handelt sich um das in den 1990er Jahren neu geschaffene Gemeindewappen Raerens - Das Wappen wurde der Gemeinde zuletzt am 29. August 1991 durch Erlass der Exekutive der Deutschsprachigen Gemeinschaft verliehen. Das Wappen zeigt im Schildhaupt die Merletten aus dem Wappen der Adelsfamilie Eynatten. Die Mauer symbolisiert die Raerener Burg. Der Raerener Krug steht für das Raerener Steinzeug, welches heute als europäisches Kulturerbe gilt.
eingezogener kurzer Fußteil mit mehreren parallelen waagerecht umlaufenden Zierrillen;
Henkel gekehlt und unten dreieckig spitz auslaufend;
Der Gefäßkörper ist flächendeckend mit einer mittelbraunen Industrieglasur bedeckt.
Diese Gefäße wurden nicht gedreht, sondern von Hand aufgebaut sowie im Elektroofen mit modernen Industrieglasuren gebrannt; sie sind relativ schwer und haben einen extrem dicken Boden.
Datierung20./21. Jahrhundert
Hersteller Kuenstler44902
HerstellungszweckDekorobjekt
ZugangsartSchenkung
Copyright44848