Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Unterspezies Schnelle
Museum44848
Inv.-Nr.7225
Form des Objekts zylindrisch
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt gekehlt
- Henkelauslauf abgestrichen (ohne Dekoration)
Farbe mittelbraun
Dekoration- [Auflagen]
- Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- profiliert
- Rillung
IkonographieMedaillon mit Wappen von Lomont von Buck
InschriftenPELYPVS : LOEMONT : D : ZO : W : ENDE : JOEHENNA : BACK : SIN : HVSFRAV : ANNO : 1588 :
Inschriften (Jahr)1588
Materialgebrannter Ton
Formtechnik handgeformt und nachgedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)20
maximaler ∅ (Dmax)9
BemerkungNachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Jakob Baltus, 1970er Jahre:
Zylindrische Schnelle mit flach abgedrehtem Mündungsrand, darunter Freifläche, anschließend ein waagerecht umlaufendes Zierprofil und mehrere parallele waagerechte Zierrillen; Hals nahtlos in den Gefäßkörper übergehend;
zentral auf dem Gefäßkörper und gegenständig zum Henkel ein aufgelegtes ovales Medaillon, darin das Allinazwappen von Lomont - von Buck:links ein Ring mit sechs Pfeil-(Speer-)spitzen, rechts ein Winkel mit drei Sternen (seitenverkehrte Darstellung) rundum im Schriftband die Inschrift PELYPVS : LOEMONT : D : ZO : W : ENDE : JOEHENNA : BACK : SIN : HVSFRAV : ANNO : 1588 : (Phillip von Lomont, Drossard zu Walhorn und Johanna Buck, seine Hausfrau) .- die Inschrift ist teils fehlerhaft, das Wappen ist in mehreren Varianten aus dem historischen Raerener Fundgut nachgewiesen, aber hier abgewandelt nachgebildet ;
über der genundet abgearbeiteten Standfläche mehrere parallele waagerecht umlaufenden Zierrillen;
Henkel gekehlt und unten glatt abgestrichen;
der Gefäßkörper ist flächendeckend mit einer mittelbraunen Idustrieglasur überzogen.
Diese Gefäße wurden nicht gedreht, sondern von Hand aufgebaut sowie im Elektroofen mit modernen Industrieglasuren gebrannt; sie sind relativ schwer und haben einen extrem dicken Boden.
Datierung20./21. Jahrhundert
Hersteller Kuenstler44902
HerstellungszweckDekorobjekt
vgl auch Objekt154036
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 60 l.o.
ZugangsartSchenkung
Copyright44848