Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

7208

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Unterspezies Pinte
Museum44848
Inv.-Nr.7208
Form des Objekts zylindrisch
Form (in Freitext)nach oben konisch zulaufend
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • [Henkelquerschnitt]
  • Henkelauslauf abgestrichen (ohne Dekoration)
  • Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe
  • mittelbraun
  • dunkelbraun
Dekoration
  • [Auftragungen]
  • bemalt (vor dem Brand)
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)15
Boden ∅ (B)9,5
maximaler ∅ (Dmax)9,5
Bemerkung

Nachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Wolfgang Hille, 2000er Jahre:

zylindrische, nach oben konisch verjüngte Pinte mit gerundet abgedrehtem Mündungsrand, darunter Freifläche; auf Höhe des oberen Henkelansatzes sechs parallele waagerecht eingedrehte Zierprofile - das Muster wiederholt sich unmittelbar über dem gerundet abgedrehten Flachboden; Gefäßkörper ansonsten undekoriert;

profiliert und gerundet abgedrehter Flachboden, darunter die Stempelung der Werkstatt von Wolfgang Hille;
Henkel gekehlt und unten glatt abgestrichen;
Der Gefäßkörper ist flächendeckend mit einer mittel- buis dunkelbraunen Industrieglasur bedeckt. 

Diese Gefäße wurden  gedreht und reichen vor allem in der späteren Produktionsphase technologisch an die Originale des historischen Raerener Steinzeugs heran, allerdings wurden sie im Elektroofen gebrannt und sind mit einer modernen Industrieglasur statt der traditionellen Salzglasur versehen.

Datierung20./21. Jahrhundert
Hersteller Kuenstler152739
HerstellungszweckDekorobjekt
ZugangsartSchenkung
Copyright44848