Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2158

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Unterspezies
  • Humpen
  • Pinte
Museum44848
Inv.-Nr.2158
Form des Objekts zylindrisch
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • Henkelauslauf abgestrichen (ohne Dekoration)
  • [Henkelquerschnitt]
  • Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe
  • grau
  • kobaltblau
  • mittelbraun
Dekoration
  • [Auftragungen]
  • bemalt (vor dem Brand)
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
  • Rillung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)11
Boden ∅ (B)8,5
maximaler ∅ (Dmax)8,5
Bemerkung

Kleiner gedrungener Humpen (oder Pinte) mit zylindrischem Gefäßkörper und leicht konisch eingezogenem, rund abgedrehtem Mündungsrand; auf Höhe des oberen Henkelansatzes waagerecht umlaufendes Zierprofil, darunter drei waagerecht parallel eingedrehte Rillen mit anschließendem glattem Freifeld, rundum mit Kobaltsmalte bemalt; darunter wieder drei parallele waagerecht eingedrehte Zierrillen mit anschließendem breitem Freifeld in der Gefäßmitte, zu 2/3 mit Kobaltsmalte bemalt unter Aussparung der Zone um den unteren Henkelauslauf; darunter füng parallele waagerecht eingedrehte Zierrillen mit anschließendem Freifeld, tundum mit Kobaltsmalte bemalt über einem schmalen Ziergrat und leichtem abschließendem Profil am Standboden. 

Aufgrund der Fundumstände muss das Gefäß auf die FRanzosenzeit (1795-1815) oder später datiert werden. 

Datierung1800-1850 (SPÄT)
Bemerkung (Fundangabe)1967
HerstellungszweckTrinkgefäß
Zugangsdatum1967
Copyright44848