Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

5032

Expertenmodus
 
Hauptspezies Apothekengefäß
zugehörige Funktionsgruppe [Chemie, Pharmazie, Technik]
Museum44848
Inv.-Nr.5032
Form des Objekts konisch
Form (in Freitext)leicht gewölbter Körper
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • Henkelauslauf abgestrichen (ohne Dekoration)
  • Henkelquerschnitt profiliert
Farbe
  • beige
  • grau
Dekoration Rillung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)15
Boden ∅ (B)9
Mündungs ∅ (M)12
maximaler ∅ (Dmax)12
Bemerkung

Leicht konischer, fast zylindrischer Gefäßkörper, nach unten vergüngt, mit weit auskragendem schräggestelltem und gerundet abgedrehtem Mündungsrand, mit scharfer Kante vom Gefäßkörper abgesetzt; glatter Gefäßkörper mit leicht ausgestelltem gerundet abgedrehtem Standfuß, darüber mehrere waagerecht eingedrehte parallele Zierrillen; kleiner profilierter Henkel leicht schräg in der Gefäßmitte aufgesetzt und glatt abgestrichen.

Es handelt sich um ein Apotheken- oder Küchengefäß zur Aufbewahrung von Vorräten.

Datierung1600-1650 (BAR I)
HerstellungszweckAufbewahren von chemischen und pharmazeutischen Substanzen
sekundäre VerwendungVorratsgefäß
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848