Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

5003

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
mundartliche BenennungenWappenkrug
Museum44848
Inv.-Nr.5003
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • dekorativer Henkelauslauf
  • Henkelquerschnitt profiliert
Farbe
  • grau
  • kobaltblau
Dekoration
  • Halsfries
  • Hausmarke
  • bemalt (vor dem Brand)
  • [Auflagen]
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
  • profiliert
Darstellung
  • Halsfries Menschen
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage Ornamente
  • Wappen einteilig
IkonographieHausmarke des Merten Mennicken
InschriftenMMM
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)24
Boden ∅ (B)8
maximaler ∅ (Dmax)14,5
Bemerkung

Eiförmiger Gefäßkörper mit nahtlos übergehendem zylindrischem Hals, Mündungsrand leicht konisch eingezogen und gerundet abgedreht; darunter auf Höhe des oberen Henkelansatzes waagerecht eingedrehtes umlaufendes Profil mit KObaltbemalung, darunter ein Halsfries mit Menschenköpfen und floarles Ornamentik, nach unten abgeschlossen durch ein weiteres waagerecht umlaufendes kobaltblau bemaltes Profil, Fries mit partieller Kobaltbemalung;

auf dem Gefäßkörper gegenstädnig zum Henkel aufgelegt ein kreisrundes Medaillon mit breitem Dekorrand miut floralen Elementen und zentral einem Krückenkreuz; links und recht jeweils die aufgelegte ovale Hausmarke des MMM (Meister Merten Mennicken), ebenfalls partiell mit Kobalt bemalt; auf dem eingezogenen hohen Standfuß oberhalb der ausgewölbten Standfläche eingedregtes waagerechtes Profil mit Kobaltbemnalung; Henkel profiliert und spitz dreieckig abgestrichen. 

Datierung1600-1650 (BAR I)
Hersteller Kuenstler44913
HerstellungszweckTrink- oder Schankgefäß
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 54 - S. 172
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848