Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2102

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Unterspezies Humpen
Museum44848
Inv.-Nr.2102
Form des Objekts zylindrisch
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • dekorativer Henkelauslauf
  • [Henkelquerschnitt]
  • Henkelquerschnitt profiliert
Farbe mittelbraun
Dekoration
  • Wappen
  • Stempelung
  • [Auflagen]
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
Darstellung Wappen mehrteilig
IkonographieHändlermarke des Jan Jechcar (Geschirr-) Händler aus Mons und Marie, seine Ehefrau, aus A,
InschriftenIAN:IECHCAR:MARCHANT:DE:MONS:ET:MARIE:SA:FEMME:DEA+
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)21
Boden ∅ (B)12
maximaler ∅ (Dmax)12
Bemerkung

Zylindrischer Humpen mit nach oben sich verjüngendem, rund abgedrehtem Mündungsrand; darunter auf Höhe des oberen Henkelansatzes mehrere waagerecht eingedrehte unterschiedliche Zierprofile, teils mit Rollstempeldekor, dazwischen eine schmale glatte Fläche mit eingestempelten kleinen Rosetten; vergleichbares Muster über dem flachem Standboden des Gefäßes; Henken mit senkrechten Profilen und nach unten spitz dreieckig abgestrichen; auf dem Gefäßkörper zentral und gegenständig zum Henkel ein einzelnes aufgelegtes Medaillon mit der Hausmarke des Geschirrhändlers Jan Jecjcar aus Mons und seiner Ehefrau Marie aus A.; rundum die Inschrift IAN : IECHCAR : MARCHANT : DE : MONS : ET : MARIE : SA : FEMME : DEA +

Im Wappenschild eine viergeteilte Raute mit senkrechten Balken, Stern und Löwen, rechts und links der oberen Spitze in Rollwerkornamentik eingebundene Jahrezahl 16 04

Datierung1600-1650 (BAR I)
ZusatzW89/S211
HerstellungszweckTrinkgefäß
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 103
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848