Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2144

Expertenmodus
 
Hauptspezies Becher
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.2144
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)zylindrisch gebaucht mit auskragendem Rand
Stand-/BodenformFlachboden
Farbe
  • grau
  • kobaltblau
Dekoration bemalt (vor dem Brand)
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)8
Boden ∅ (B)5
Mündungs ∅ (M)5
Bemerkung

Kleiner eiförmiger Becher mit Flachboden und eingezogenem, auskragendem und rund abgedrehtem Mündungsrand; darunter eine waagerecht umlaufende aufgemalte Linie aus Kobaltsmalte; eine weitere waagerecht aufgemalte Linie über dem profilierten Flachboden; Gefäßkörper mit waagerecht nebeneinander liegenden Kreisen in blauer Kobaltsmalte bemalt, darin jeweils vier Punkte, im Quadrat angeordnet.

Der auskragende Mündungsrand mit darunterliegender Kehle (zur Befestigung mittels Schnur einer Abdeckung aus Papier, Pergament, Tch oder Tierhaut) lässt vermuten, dass es sich eher um ein Vorratsgefäß (z. B. für pharmazeutische Produkte) als um ein Trinkgefäß handelt. 

Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckVorratsgefäß - Apothekengefäß
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848