Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

4068

Expertenmodus
 
Hauptspezies Kanne
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
mundartliche BenennungenEnghalskanne
Museum44848
Inv.-Nr.4068
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit engem zylindrisch-konischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkelquerschnitt profiliert
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • dekorativer Henkelauslauf
  • [Henkelquerschnitt]
Ausgussform Tülle
Farbe
  • grau
  • kobaltblau
  • manganviolett
Dekoration
  • bemalt (vor dem Brand)
  • Rillung
  • Ritz- / Red-Dekor (pflanzlich)
  • Stempelung
  • [Auftragungen]
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)20
Boden ∅ (B)6,5
maximaler ∅ (Dmax)12
Bemerkung

Kleine eiförmige Kanne mit hohem eingezogenem profiliertem Standfuß und engem zylindrischem nach oben leicht konisch erweiteretn Hals; Müudnungsrand gerundet abgedreht, Schnauze gegenständig zum Henkel; unter dem Mündungsrand schmale FReifläche, dann zwei waagerechte perallel eingedrehte Rillen, auf der Schnauze ein kobaltblauer Fleck; im unteren Halsbereich über dem nahtlosen Übergang zum Gefäßkörper mehrere parallele waagerecht eingedrehte Rillen, zwei davon mit Kobaltsmalte bemalt; auf dem Gefäßkörper aufgestempelte Rosetten, dazwischen blätenförmige Ritz- und Reeddekore, Freiflächen mit Kobalt- und Mangansmalte bemalt; über dem profilierten Standboden mehrere waagerecht parallel eingedrehte Rillen, eine daon umlaufend mit KObaltsmalte bemalt; Henkel dreifach senkrecht profiliert und nach unten kurz dreieckig spitz abgestrichen. 

Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckSchankgefäß
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848