Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

5017

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Unterspezies Humpen
mundartliche BenennungenWalzenkrug
Inv.-Nr.5017
Form (in Freitext)mit konisch eingezogenem Mündungsrand
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • dekorativer Henkelauslauf
  • Henkelquerschnitt profiliert
Farbe mittelbraun
Dekoration
  • [Auflagen]
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
  • Wappen
  • [Auftragungen]
  • engobiert
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • Kammstrich
  • profiliert
  • Rillung
  • Rollstempeldekor
Darstellung
  • [Wappen]
  • Wappen mehrteilig
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)21
Boden ∅ (B)14,5
Mündungs ∅ (M)14
maximaler ∅ (Dmax)14,5
Bemerkung

Großer Humpen mit gerundet abgedrehtem konisch eingezogenem Mündungsrand; knapp darunter ein waagerecht umlaufendes eingedrehtes Profil mit anschließender paralleler Zierrille sowie parelleler Hohlkehle, darunter drei Zierrillen, anschließend ein waagerechtes Rollstempelband mit Nuppen und Perlen, darunter 8 parallele waagerecht umlaufende eingedrehte Zierrillen; dieses Muster wiederholt sich gespiegelt über dem gerundet abgedrehten Flachboden; restlicher Gefäßkörper mit leichtem senkrechtem Kammstricjdekor; gegenständig zum doppelt senkrecht profilierten und dreieckig in mehreren Wellen abgestrichenen Henkel ein aufgelegtes Wappenmedaillon mit viergeteiltem Wappen und belegter Mitte (links oben, rechts unten und Mitte je ein schreitender Löwe, rechts oben und links unten mehrere waagerechte Balken). 

Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckTrinkgefäß
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 95, oben Mitte
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848