Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

4034

Expertenmodus
 
Hauptspezies Apothekengefäß
zugehörige Funktionsgruppe [Chemie, Pharmazie, Technik]
Museum44848
Inv.-Nr.4034
Form des Objekts konisch
Form (in Freitext)leicht ausgebaucht
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • dekorativer Henkelauslauf
  • Henkelquerschnitt profiliert
Farbe
  • grau
  • mittelbraun
Dekoration
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)17
Boden ∅ (B)10,5
Mündungs ∅ (M)13
maximaler ∅ (Dmax)13
Bemerkung

Konischer hoher Topf mit leicht ausgebauchtem Gefäßkörper und nach oben konich ausgestelltem, gerundet abgedrehtem Mündungsrand, darunter auf Höhe des oberen Henkelansatzes zwei parallele waagerecht umlaufende Profile mit Zwischenraum; auf dem Gefäßkörper drei waagerecht umlaufende parallel eingedrehte Doppelprofile, ein weiteres unmittelbar über dem stärker profilierten Standboden; Henkel mehrfach senkrecht profiliert mit dreieckig spitz auslaufendem unterem Ansatz.

Es handelt sich wahrscheinlich um ein pharmazeutisches Gefäß zur Aufbewahrung/Anminschung von Chemikalien/Arzneistoffen.

Datierung1600-1650 (BAR I)
HerstellungszweckApothekengefäß
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848