Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe Humpen
Museum44848
Inv.-Nr.2141
Form des Objekts zylindrisch
Form (in Freitext)oben leicht konisch eingezogen
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- dekorativer Henkelauslauf
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt profiliert
MontierungAnsatz eines Zinndeckels
Dekoration- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- Ritz- / Red-Dekor (pflanzlich)
- Rillung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
BemerkungKleiner Humpen mit rund abgedrehtenm Mündungsrand, nach oben leicht konisch verjüngt; ab Höhe des oberen Henkelansatzes mehrere waagerechte parallele Ziergrate/Rillen, zwei davon mit kobaltblauer Smalte waagerecht bemalt; das gleiche Muster wiederholt sich im unteren Gefäßbereich unmittelbar über dem flachen Standboden; dazwischen liegende Mitte des Gefäßkörpers beidseitig des unteren Henkelauslaufs mit Red-/Knibisdekor: senkrecht stehende Blätter (Knibis), dazwischen eingeritze und kobaltblau bemalte florale Elemente (Reed), sich identisch wiederholend.
Da es sich bei dem Gefäß nicht um einen eindeutig nachgewiesenen archäologischen Fund handelt, sondern um ein Objekt aus dem Verbrauchermilieu (siehe auch Ansatz des nicht mehr vorhandenen Zinndeckels), kann keine Zuweisung zur Raerener Produktion erfolgen - vielmehr handelt es sich um einen Humpen in typischer Westerwälder Art des 18.-19. Jh,., möglicherwiese auch aus einem der Ausstrahlungsorte des Westerwaldes.
Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckTrinkgefäß
Zugangsartunklar
Copyright44848