Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2093

Expertenmodus
 
Hauptspezies Kanne
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
mundartliche BenennungenEnghalskanne
Museum44848
Inv.-Nr.2093
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit engem Hals
Stand-/BodenformLinsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • dekorativer Henkelauslauf
  • Henkelquerschnitt profiliert
Ausgussform Schnauze
Farbe
  • grau
  • mittelbraun
Dekoration
  • Kannelierung
  • Kerbschnitt
  • profiliert
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)18
Boden ∅ (B)8
maximaler ∅ (Dmax)13
RestaurierungMündungsrand mit Schnauze ergänzt
Bemerkung

Eiförmiger Gefäßkörper mit engem Hals, dieser am unteren Rand als Übergang zum Gefäßkörper mit einem diocken Wulst versehen, darüber mehrere schmale waagerecht eingedrehte Zierprofile, darunter eingedrehte ZIerrillen, Mündungsrand glatt und rund abgedreht bis zur Höhe des oberen Henkelansatzes; Henkel profiliert mit senkrechten undeutlichen Zierprofilen, unterer Henkelansatz dreieckig spitz auslaufend; obere 2/3 des Gefäßkörpers mit Kerbschnitt versehen, darunter ein waagerecht umlaufendes Sierprofil, darunter senkechte schmale Kanneluren; relativ breiter profilierter Fuß leicht eingeschnürt und mit waagerecht eingedrehten Zierrillen versehen.

Die nur leicht ausgebildete Schnauze der Kanne ist komplett ergänzt, daher ist es unklar, ob es sich uusprünglich um einen Kanne oder einen Krug gehandelt hat.

Datierung1550-1570 (FNZ II)
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848