Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

1527

 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Unterspezies Schnelle
Museum44848
Inv.-Nr.1527
Form des Objekts zylindrisch
Stand-/BodenformFlachboden
Farbe
  • grau
  • mittelbraun
Dekoration
  • [Auflagen]
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
Darstellung
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage Ornamente
  • [Rund- / Oval- / Viereck-Auflage]
IkonographieIHS - Christusmonogramm
InschriftenIHS
Inschriften (Jahr)1573
Materialgebrannter Ton
Formtechnik
  • gedreht
  • in die Form gedrückt
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)14
Breite (Br)8
Bemerkung

Bruchstück einer hohen Schnelle mit rautenförmiger Medaillonauflage - in der MItte eine runde Plakette, von floraler Ornamentik umgeben, darin in gotischen Versalien die Lettern IHS - links und rechts die Jahreszahl 15 73.

IHS sind die ersten drei Buchstaben des griechischen Wortes für Jesus; sie werden auch als Abk. verstanden für "Jesus, Erlöser der Menschen" (lat.: Iesus Hominum Salvator) oder volkstümlich gedeutet als "Jesus, Heiland, Seligmacher" bzw. lat. "In Hoc Salus" ("In ihm ist das Heil") oder "In Hoc Signo[vinces]" ("In diesem Zeichen wirst du siegen"); als Christusmonogramm wird das IHS vor allem von den Jesuiten in ihrem Ordenswappen gebraucht.

Datierung2. Hälfte des 16. Jh.
Datum/Zeitraum1573
HerstellungszweckVerzierung
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 180
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848