Hauptspezies Vorratsgefäß
zugehörige Funktionsgruppe [Konservieren, Aufbewahren, Verschließen]
Unterspezies Baare
Museum44848
Inv.-Nr.3066
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)im oberen Teil weit augebaucht
Stand-/BodenformWellenfuß
Handhaben Bügel
Farbe dunkelbraun
Dekoration- [Auftragungen]
- engobiert
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- Drehriefen
- Kammstrich
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Restaurierungstark ergänzt
BemerkungGroßes eiförmiges Vorratsgefäß (Baare) mit weit ausgebauchtem Oberteil, unten ein klar abgesetzter leicht gewellter Wellenfuß; Mündungsrand obern waagerecht abgedreht mit senkrechtem Rand, darin eingedrehte parallelele waagerechte Rillen, weit auskragend mit darunter liegender Kehle zwecks Befestigung einer Abdeckung mittels Schnur; kurz unterhalb des Mündungsrandes zwei gegenständig aufgesetzte breite eckig ausgeführte Griffbügel mit senkrecht dreieckig nach unten abgestrichenen Ansätzen; darüber und darunter waagerecht umlaufende wellefnförmige Kammstrichdekore; Rest des Gefäßkörpers mit Drehriefen bedeckt.
Das Gefäß ist stark restauriert und die Originalteile sind eher klein; es stammt aus dem archäologischen Fundgut der Burg Raeren unter dem Annexbau (vor 1583), daher ist davon auszugehen, dass es zum Hausrat/Kücheninventar des Phillip von Lomont, Burherr der Burg Raeren gehörte.
Datierung1400-1500 (SMA II)
ObjektgeschichteFund in der Burg Raeren, unter dem Annexbau aus dem Jahr 1583
HerstellungszweckVorratsgefäß
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1963
Copyright44848