Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2112

Expertenmodus
 
Hauptspezies Kanne
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.2112
Form des Objekts kugelförmig
Form (in Freitext)mit hohem zylindrischem Hals
Stand-/BodenformWellenfuß
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • Henkelauslauf abgestrichen (ohne Dekoration)
  • [Henkelquerschnitt]
  • Henkelquerschnitt rund
Ausgussform Schnauze
Farbe dunkelbraun
Dekoration
  • [Auftragungen]
  • engobiert
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • Drehriefen
  • profiliert
Materialgebrannter Ton
Material (in Freitext)Protosteinzeug
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Faststeinzeug
Glasurtechnik Lehmglasur / gesinterte Engobe
Restaurierungteilweise ergänzt und grün bemalt
Bemerkung

Kanne mit kugelförmigem Gefäßkörper und breitem zylindrischem Hals, Mündungsrand glatt abgedreht, beidseitig der von Hand geformten Schnauze flach eingedrückt - unter dem senkrechten Mündungsrand mit oberem Henkelansatz eingezogen zum schmäleren Hals, am Übergang wzischen Hals und Gefäßkörper waagerecht umlaufendes eingedrehtes Zierprofil, darunter unterer Henkelansatz, glatt abgestrichen - Gefäßkörper und Hals vollständig mit Drehriefen versehen, schwach einezogener Wellenfuß mit schwach ausgeprägten Wellen - Gefäß vollständig mit eisenhaltiger Lehmengobe überzogen

Bei dem Gefäß liegen nur wenige Informationen vor - es ist letztendlich unklar, ob es sich um einen Bodenfund aus dem Raerener Produktionskontext handelt oder um eine Fremdproduktion (Langerwehe, Brunssum-Schinveld?).

Datierungvor 1300 (MA)
HerstellungszweckSchankgefäß
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848