Hauptspezies Becher
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Unterspezies Drillingsbecher
Museum44848
Inv.-Nr.2045
Form des Objekts kugelförmig
Form (in Freitext)3 einzelne gestauchte, fast bikonische Gefäßkörper
Stand-/BodenformWellenfuß
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- Henkelauslauf abgestrichen (ohne Dekoration)
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe grau
Dekoration- [plastische Oberflächenbehandlung]
- Einstichdekor
- modelliert (weiterbearbeitet)
- Ritz- / Red-Dekor (figürlich)
Ikonographiemännliches Gesicht
Materialgebrannter Ton
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)8
Boden ∅ (B)4
maximaler ∅ (Dmax)9
BemerkungAus drei einzelnen kleinen Gefäßen mit Trichterhals und Wellenfuß zusammengesetzter Drillingsbecher mit einem kleinen runden Henkel zwischen zweien der Gefäße - auf jedem Gefäßkörper ein Männergesicht mit modellierten Augen, Nase und Spitzbart, Mund und Wangen als gerade gepunzte LInien angedeutet.
Bei den Drillingsgefäßen handelt es sich um kommunizierende Vasen, die an den inneren Nahtstellen durch durchbrochene Öffnungen miteinander verbunden sind - füllt man ein Gefäß, so füllen sich gleichzeitig alles deri; auch kann man aus einem Gefäß trinken, ohne dass die Flüssigkeit aus den beiden anderen ausläuft, weil der Pegel immer waaagerecht bleibt.
Herstellungszweck und Nutzung der Drillingsbecher sind nach wie vor ungeklärt und werden weiterhin diskutiert. Die wahrscheinlichste Möglichkeiten sind die Verwendung als Scherzgefäß oder als Symbol der Hl. rReifaltigkeit (beim rituellen Gebrauch).
Datierung1400-1500 (SMA II)
ZusatzH1
HerstellungszweckScherzgefäß oder ritueller Gebrauch
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1976 ?
Copyright44848