Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

3040

Expertenmodus
 
Hauptspezies Schüssel / Schale / Teller
zugehörige Funktionsgruppe [Kochen, Zubereiten, Essen]
mundartliche BenennungenNapf
Museum44848
Inv.-Nr.3040
Form des Objekts linsenförmig
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben Bügel
Farbe
  • dunkelbraun
  • schwarz-braun
Dekoration
  • [Auftragungen]
  • engobiert
  • profiliert
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)7
Boden ∅ (B)6
Mündungs ∅ (M)17
maximaler ∅ (Dmax)17
Bemerkung

Flache Schale mit kleinem Standboden und konisch erweitertem Gefäßkörper; am Mündungsrand waagerecht umlaufende parallel eingedrehte doppelte Profilrillen; waagerecht angesetzter gekehlter Bügel am Mündungsrand; im Inneren des Gefäßkörpers sind Drehrillen erkennbar.

Das Gefäß gehörte aufgrund der Fundsituation wahrscheinlich zum Hausrat des Phillip von Lomont, Burgherr der Burg Raeren (vor 1583). 

Datierung1500-1550 (FNZ I)
ObjektgeschichteFund in der Burg Raeren, unter dem Annexbau aus dem Jahr 1583
HerstellungszweckZubereitung und Präsentation von Speisen
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848