Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2057

Expertenmodus
 
Hauptspezies Apothekengefäß
zugehörige Funktionsgruppe [Chemie, Pharmazie, Technik]
Museum44848
Inv.-Nr.2057
Form des Objekts zylindrisch
Form (in Freitext)leicht bikonisch eingezogen
Stand-/BodenformLinsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • Henkelquerschnitt rund
  • dekorativer Henkelauslauf
Farbe
  • grau
  • mittelbraun
Dekoration Rillung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)15
Boden ∅ (B)10
Mündungs ∅ (M)12
Bemerkung

Hohes zylindrische Gefäß mit leicht konischem Einzug nach unten, weit auskragender flacher Mündungsrand, darunter ein leicht nach oben gebogener runder Henkel mit rundem Quareschnitt und erhabener Fortführung im unteren Abstrich, über dem glatt abgedrehten Linsenboden mehrere parallel umlaufende eingedrehte ZIerrillen.

Diese Art Gefäß diente im pharmazeutischen Bereich zur Aufbewahrung von ätzenden Substanzen oder Arzneien - durch den breiten auskragenden Mündungsrand konnte es leicht mit einem daran festzubindenden Tuch abgedeckt werden.

Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckPharmazeutisches Gefäß
ZugangsartAufsammlung/Bodenfund
Copyright44848