Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

5083

Expertenmodus
 
Hauptspezies Apothekengefäß
zugehörige Funktionsgruppe [Chemie, Pharmazie, Technik]
mundartliche BenennungenSalbtopf
Museum44848
Inv.-Nr.5083
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit eingezogenem Standfuß
Stand-/BodenformWellenfuß
Farbe
  • grau
  • mittelbraun
Dekoration
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • Drehriefen
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)5,4
Mündungs ∅ (M)3,2
maximaler ∅ (Dmax)3,5
Restaurierungteilweise ergänzt
Bemerkung

Eiförmiger kleiner Becher mit oben gerundet abgedrehtem und umgeschlagenem Mündungsrand und Drehriefen, hoher eingezogener Stanfduß mit außen geglätteten Wellen;

Es handelt sich um ein frühes Salbtöpfchen - seltene Form mit Standfuß. Der umgeschlagene Mündungsrand dreinte zum Befestigen einer Abdeckung mittels Schnur. 

Datierung1400-1500 (SMA II)
Bemerkung (Fundangabe)Brigida Kapelle
HerstellungszweckAufbewahren von chemischen und pharmazeutischen Substanzen
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848