Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

5082

 
Hauptspezies Spinnradtöpfchen
zugehörige Funktionsgruppe [Spinnen, Weben]
Museum44848
Inv.-Nr.5082
Form des Objekts kugelförmig
Stand-/BodenformWellenfuß
Handhaben mehrere Ösen
Farbe mittelbraun
Dekoration
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)8,4
Boden ∅ (B)5,4
maximaler ∅ (Dmax)6
Bemerkung

Relativ großes Spinnradtöpfchen mit kugeligem Bauch und gerundet abgedrehtem , leicht konisch eingezogenem Mündungsrand, darunter ein waagerecht umlaufendes eingedrehtes Profil, an beiden Seiten des krzen Halses ein anmaontiertes Flachstück, mit einem runden Stab durchbohrt als Öse, die dazu diente, das kleine Gefäß mittelsSchnur um den Hals zu hängen; Wellenfuß, nach außen glatt abgearbeitet.

In dieser Art Gefäße, die um den Hals gehängt wurden, befand sich Wasser oder Fett um die Finger beim Spinnen zu befeuchten. 

Datierung1500-1550 (FNZ I)
HerstellungszweckBenetzung der Finger beim Spinnen
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1964
Copyright44848