Hauptspezies Flötenfigur
zugehörige Funktionsgruppe [Musik, Geräusche]
mundartliche BenennungenVogelpfeife
Museum44848
Inv.-Nr.5045
Stand-/BodenformFlachboden
Farbe (in Freitext)rot-orange Farbflecken auf der Seite (Bleiglasur)
Materialgebrannter Ton
Formtechnik in die Form gedrückt
Brenntechnik Irdenware
Glasurtechnik Bleiglasur
Höhe (H)7,5
Boden ∅ (B)3,5
maximaler ∅ (Dmax)4
BemerkungPfeife (Flöte) in Form eines Vogels aus weißem Pfeifenton mit orange-roten Flecken seitlich (Bleiglasur), Schwanz und Kopf abgebrochen, auf dem Körper ein eingestanztes Loch zwecks Erzeugung eines zweiten Tones (Kuckucksruf).
Diese Art Vogelpfeifen waren typisch für den Westerwald und gehen bis ins 18. Jh. zurück. Neben Steinzeug wurden sie auch aus niedrig gebranntem Pfeifenton gefertigt und (teilweise) mit farbigen Bleiglasuren versehen. Sie wurden aus zwei Teilen montiert, die aus einem Model abgeformt wurden. Bei diesem Exemplar handelt es sich um einen Raerener BOdenfund, der aber wahrscheinlich aus dem Verbrauchermilieu und nicht aus einem Produktionskontext stammt.
Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckErzeugung von Geräuschen
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848