Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

5040

Expertenmodus
 
Hauptspezies Deckel
zugehörige Funktionsgruppe [Konservieren, Aufbewahren, Verschließen]
mundartliche BenennungenStöpsel für ZIergefäß
Museum44848
Inv.-Nr.5040
Form des Objekts zylindrisch
Form (in Freitext)mit mehreren auskragenden Profilen
Stand-/BodenformFlachboden
Farbe
  • grau
  • kobaltblau
Dekoration
  • [Auftragungen]
  • bemalt (vor dem Brand)
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
  • Rollstempeldekor
  • Stempelung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)8,5
Boden ∅ (B)3,5
maximaler ∅ (Dmax)6,5
Restaurierungoberer Aufsatz abgebrochen
Bemerkung

Zylindrischer Stöpsel für ein Vorrats-/Ziergefäß ,it hohem unterem Teil zum Einstecken in die Gefäßöffnung, unten leicht ausgestallt zwecks Fixierung einer umwickelten Schnur oder Hanf; darüber drei übereinanderliegende Profile, nach oben immer schmaler werdend; auf der Oberseite jeweils umlaufende eingestempelte "Girlanden" aus halbkreisförmigen gestrichelten Einzelelementen - mit Hilfe eines Rollstenpels oder von Einzelstempeln angebracht, am unteren Profil mit Wölbungen nach unten, auf den darüberliegenden mit Wölbungen nach oben; zwischen dem oberen und dem zweiten Profilring ein waagerecht umlaufender Rolstempeldekor aus ähnlichen Strichelementen; Wölbungen wie Schuppen mit Kobaltsmalte bemalt; oberer Teil (wahrscheinlich ein figurativer Aufsatz) abgebrochen. 

Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckVerschließen
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848