Hauptspezies Sandschale
zugehörige Funktionsgruppe [Schreibzeug]
mundartliche BenennungenSandstreuer
Museum44848
Inv.-Nr.5038
Form des Objekts zylindrisch
Stand-/BodenformFlachboden
Dekoration- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- Rillung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)4
Boden ∅ (B)6
maximaler ∅ (Dmax)6
Restaurierungteilweise mit Gips ergänzt
BemerkungKleines zylindrisches Gefäß mit flach geschlossener Oberseite und flachem Standbonden, Gefäßkörper mit parallel umlaufenden waagerechten Rillen dekoriert, darauf drei waagerecht umlaufende Linien aus Kobaltsamlte sowie unregelmäßige Punkte aus Kobaltsamlte, Oberseite vollständig kobaltblau bemalt; auf der Oberseitedurchstochener Löcher in unregelmäßiger Anordnung.
Es handelt sich um einen Sandstreuer, wahrscheinlich als Teil eines Schreibzeugs mit TIntenfass und Federhalter/-ablage, Damit wurde die Tinte auf Papier oder Pergament abgelöscht, indem man den Sand darauf streute. Wie das Gefäß befüllt wurde, ist aufgrund seiner Unvollständigkeit unklar.
Die Fertigung erscheint recht grob, im Gegensatz zu den Westerwälder Schreibzeugen des 17.-18. Jh., die meist recht kunstvoll gestaltet waren.
Datierung1650-1800 (BAR II)
HerstellungszweckAblöschen von Tinte
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848