Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2033

Expertenmodus
 
Hauptspezies Apothekengefäß
zugehörige Funktionsgruppe [Chemie, Pharmazie, Technik]
mundartliche BenennungenSalbtöpfchen
Museum44848
Inv.-Nr.2033
Form des Objekts zylindrisch
Stand-/BodenformFlachboden
Farbe
  • beige
  • hellbraun
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)5
Boden ∅ (B)3
Mündungs ∅ (M)3
maximaler ∅ (Dmax)4
Bemerkung

Kleines zylindrisches Töpfchen, das zur Aufbewahrung und Transport von Salben, Tinkturen oder anderen Medikamenten diente- wurde früher oft als "Schnapsbecher" interpretiert - solche Objekte sind auf mehreren Gemälden von Jan Steen (Der Quacksalber) und anderen flämischen Malern zu sehen, worauf die Verwendung zu erkennen ist - unterhalb des Mündungsrandes befindet sich eine parallel umlaufende Rille, die dazu diente, den Verschluss (Leder oder Tierhaut) mittels einer Schnur zu befestigen

Datierung1400-1500 (SMA II)
Zusatz1961
HerstellungszweckAufbewahrung und Transport
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1961
Copyright44848