Hauptspezies Apothekengefäß
zugehörige Funktionsgruppe [Chemie, Pharmazie, Technik]
mundartliche BenennungenSalbtöpfchen
Museum44848
Inv.-Nr.2033
Form des Objekts zylindrisch
Stand-/BodenformFlachboden
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)5
Boden ∅ (B)3
Mündungs ∅ (M)3
maximaler ∅ (Dmax)4
BemerkungKleines zylindrisches Töpfchen, das zur Aufbewahrung und Transport von Salben, Tinkturen oder anderen Medikamenten diente- wurde früher oft als "Schnapsbecher" interpretiert - solche Objekte sind auf mehreren Gemälden von Jan Steen (Der Quacksalber) und anderen flämischen Malern zu sehen, worauf die Verwendung zu erkennen ist - unterhalb des Mündungsrandes befindet sich eine parallel umlaufende Rille, die dazu diente, den Verschluss (Leder oder Tierhaut) mittels einer Schnur zu befestigen
Datierung1400-1500 (SMA II)
Zusatz1961
HerstellungszweckAufbewahrung und Transport
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1961
Copyright44848