Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.7101
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit hohem zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- dekorativer Henkelauslauf
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe- grau
- kobaltblau
- manganviolett
Dekoration- [Auflagen]
- Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- profiliert
- Rillung
IkonographieZwei verschiedene Wappen
InschriftenHERMAN VAN REIMS - JB 1581 / KÖNIGSBERG
Inschriften (Jahr)1581
Materialgebrannter Ton
Formtechnik handgeformt und nachgedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)26
maximaler ∅ (Dmax)15
BemerkungNachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Jakob Baltus, 1970er Jahre:
Eiförmiger Gefäßkörper mit flach abgedrehtem Mündungsrand am hohen zylindrischen Hals, darunter Freifläche, anschließend ein waagerecht umlaufendes Zierprofil und mehrere parallele waagerechte Zierrillen; Hals nahtlos in den Gefäßkörper übergehend;
Gefäßkörper mit drei aufgelegten ovalen Medaillons, gegenständig zum Henkel mit einem viergetielten Wappen, darin l.o. und r.u. ein Arm mit Schwert und Stern, r.o. und l.u. eine Burgsilhouette, in der Helmzier die Buchstaben JB (Jakob Baltus), darüber die Jahreszahl 1581 und oben die INschrift HERMAN VAN REIMST;
links und rechts ein Wappenschild mit Tatzenkreuz (Hansekreuz, Templerkreuz), darüber eine Krone und die INitialen JB (Jakob Baltus), unten die Inschrift GRAF VON (?) KÖNIGSBERG;
eingezogener kurzer Fußteil mit mehreren parallelen waagerecht umlaufenden Zierrillen;
Henkel gekehlt und unten dreieckig spitz auslaufend;
die Freiflächen des Gefäßkörpers sind mit großen Ranken mit Blättern und glockeförmigen Blüten in Kobalt- und Mangansmalte bemalt; Erstere hat einen bläulichen Schimmer auf der Wandung hinterlassen, stellenweise sind Brauntöne (Oxidation) zu erkennen:
Diese Gefäße wurden nicht gedreht, sondern von Hand aufgebaut sowie im Elektroofen mit modernen Industrieglasuren gebrannt; sie sind relativ schwer und haben einen extrem dicken Boden.
Datierung20./21. Jahrhundert
Hersteller Kuenstler44902
HerstellungszweckDekorobjekt
ZugangsartSchenkung
Copyright44848