Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.7100
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- dekorativer Henkelauslauf
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe- grau
- kobaltblau
- manganviolett
Dekoration- [Auflagen]
- Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
- Vertikalauflage
- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
- [plastische Oberflächenbehandlung]
- Rillung
- profiliert
IkonographieHausmarke MMM modifiziert
InschriftenMMM - 100 JAHRE KGL. HARMONIE MUSIKVEREIN RAEREN 1879-1979
Inschriften (Jahr)1979
Materialgebrannter Ton
Formtechnik handgeformt und nachgedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Industrieglasur 19./20. Jahrhundert
Höhe (H)20
maximaler ∅ (Dmax)13
BemerkungNachbildung eines Raerener Kuges aus der Werkstatt des Jakob Baltus, 1970er Jahre, gefertigt anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Kgl. Harmonie Musikvereins Raeren in einer Auflage von ca. 100 Exemplaren.
Eiförmiger Gefäßkörper mit flach abgedrehtem Mündungsrand am zylindrischen Hals, darunter Freifläche, anschließend ein waagerecht umlaufendes Zierprofil, mehrere parallele waagerechte Zierrillen und ein weiteres Zierrpofil als unterer Abschluss des Halses;
Gefäßkörper mit vier senkrechten aufgelegten Bändern belegt, darin große florale Elemente auf gepunktetem Hintergrund; gegenständig zum Henkel ein aufgelegtes rundeds Medaillon, der Hausmarke des MMM (Meister Merten Mennicken) nachemofunden und mit dessen Initialen, im Schriftband rundum die Inschrift 100 JAHRE KGL. HARMONIE MUSIKVEREIN RAEREN 1879-1979;
eingezogener kurzer Fußteil mit mehreren parallelen waagerecht umlaufenden Zierrillen;
Henkel gekehlt und unten dreieckig spitz auslaufend;
das gesamte Gefäß ist mit Kobaltsmalte und stellenweise mit Mangansmalte bemalt; Erstere hat einen bläulichen Schimmer auf der Wandung hzinterlassen, stellenweise sind Brauntöne (Oxidation) zu erkennen:
Diese Gefäße wurden nicht gedreht, sondern von Hand aufgebaut sowie im Elektroofen mit modernen Industrieglasuren gebrannt; sie sind relativ schwer und haben einen extrem dicken Boden.
Datierung20./21. Jahrhundert
Datum/Zeitraum1979
ObjektgeschichteGeschenk an befreundete Vereine anlässlich des Vereinsjubiläums
Hersteller Kuenstler44902
HerstellungszweckGeschenk zum Vereinsjubiläum
ZugangsartSchenkung
Copyright44848