Hauptspezies Sieb
zugehörige Funktionsgruppe [Kochen, Zubereiten, Essen]
mundartliche BenennungenSiebtopf
Museum44848
Inv.-Nr.3055
Form des Objekts zylindrisch
Form (in Freitext)leicht konisch
Stand-/BodenformFlachboden
Dekoration Rillung
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Irdenware
Glasurtechnik Lehmglasur / gesinterte Engobe
Höhe (H)14
Mündungs ∅ (M)22
maximaler ∅ (Dmax)22
Restaurierungzusammengeklebt und teilweise ergänzt
BemerkungHoher zylindrischer, nach unten leiucht konisch zulaufender Siebtopf mit gerundt abgedrehtem Mündungsrand, darunter waagerecht umlaufende Rillung zwecks Befestigung einer Abdeckung (mittels Schnur); Seitenwände in drei Reihen mit kreisrunden Löchern versehen, Innenseite mit rotbraunes Lehmglasur vollständig bedeckt, Außenseite unglasiert. Wahrscheinlich handelt es sich um ein Siebgefäß zur Herstellung von Käse.
Aufgrund des archäologischen Fundkontextes hat das Sieb zum Hausrat des Phillip von Lomont, Burgherr der Burg Raeren (vor 1583) gehört.
Datierung1500-1550 (FNZ I)
ObjektgeschichteFund in der Burg Raeren, unter dem Annexbau aus dem Jahr 1583
Bemerkung (Fundangabe)Keller
Herstellungszweckdient zum Absondern von Flüssigkeiten
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1968
Copyright44848