Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

3054

Expertenmodus
 
Hauptspezies Topf
zugehörige Funktionsgruppe [Kochen, Zubereiten, Essen]
Unterspezies Grapen
Museum44848
Inv.-Nr.3054
Form des Objekts kugelförmig
Form (in Freitext)mit auskragendem Mündungsrand
Stand-/Bodenformdrei Füße
Farbe
  • gelb
  • beige
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Irdenware
Glasurtechnik Lehmglasur / gesinterte Engobe
Höhe (H)12
Boden ∅ (B)9
Mündungs ∅ (M)32
maximaler ∅ (Dmax)32
Bemerkung

Hoher kugelförmiger Grapen (Dreibeintopf) mit abgesetztem, weit auskragendem, gerundet umgebogenem Mündungsrand; Innenseite vollständig mit gelber Lehmglasur bedeckt, Außenseite unglasiert; unter dem Flachboden drei eckige Standfüße.

Aufgrund des archäologischen Fundkontextes dürfte der Grapen zum Hausrat des Phillip von Lomont, Burgherr der Burg Raeren (vor 1583) gehört haben. 

Datierung1550-1570 (FNZ II)
Bemerkung (Fundangabe)Keller
HerstellungszweckZubereitung von Speisen
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1968
Copyright44848