Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

3053

Expertenmodus
 
Hauptspezies Schüssel / Schale / Teller
zugehörige Funktionsgruppe [Kochen, Zubereiten, Essen]
Museum44848
Inv.-Nr.3053
Form des Objekts linsenförmig
Stand-/BodenformFlachboden
Ausgussform Schnauze
Farbe
  • beige
  • gelb
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Irdenware
Glasurtechnik Lehmglasur / gesinterte Engobe
Höhe (H)8
Boden ∅ (B)12
Mündungs ∅ (M)33
maximaler ∅ (Dmax)33
Bemerkung

Hohe weit ausgedrehte Schale mit rund und breit abgearbeitetem Mündungsrand, darunter eine waagerecht umlaufende Einkerbung (zwecks Besfestigung einer Abdeckung mittels Schnur); an einer Seite eine flache Schnauze zum Ausgießne; Innenseite mit gelber Lehmglasur flächendeckend becekt, Außenseite und Mündungsrand unglasiert.

Aufgrund des archäologischen Fundkontextes hat die Schale wohl zum Hausrat des Philip von Lomont, Burgherr der Burg Raeren (vor 1583) gehört. 

Datierung1550-1570 (FNZ II)
ObjektgeschichteFund in der Burg Raeren, unter dem Annexbau aus dem Jahr 1583
Bemerkung (Fundangabe)Senkloch
HerstellungszweckAuftischen und Essen von Speisen, andere Funktionen möglich
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1968
Copyright44848