Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

3052

Expertenmodus
 
Hauptspezies Schüssel / Schale / Teller
zugehörige Funktionsgruppe [Kochen, Zubereiten, Essen]
Museum44848
Inv.-Nr.3052
Form des Objekts linsenförmig
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben Bügel
Ausgussform Schnauze
Farbe
  • gelb
  • beige
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Irdenware
Glasurtechnik Lehmglasur / gesinterte Engobe
Höhe (H)9
Boden ∅ (B)12
Mündungs ∅ (M)32
maximaler ∅ (Dmax)32
Bemerkung

Hohe, weit ausgedrehte Schüssel mit gerundet abgeflachtem breitem Mündungsrand,  daran angesetzt zwei gegenständige kleine waagerechte Rundbügel, dazwischen auf einer Seite eine flache Schnauze zum Ausgießne; unter dem Mündungsrand umlaufende leichte Einkerbung (zur Befestigung einer Abdeckung mittels Schnur): Innenseite mit gelber Lehmglasur vollständig bedeckt, Außenseite unglasiert.

Aufgrund des archäologischen Fundkontextes hat die Schale wohl zum Hausrat des Philip von Lomont, Burgherr der Burg Raeren (vor 1583) gehört haben. 

Datierung1500-1550 (FNZ I)
Bemerkung (Fundangabe)Senkloch
HerstellungszweckAuftischen und Essen von Speisen, andere Funktionen möglich
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1968
Copyright44848