Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

3110

 
Hauptspezies Kanne
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Museum44848
Inv.-Nr.3110
Form des Objekts birnförmig
Stand-/BodenformFlachboden
Farbe
  • beige
  • dunkelbraun
  • grau
  • weiß
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Irdenware
Höhe (H)29
Mündungs ∅ (M)21
Bemerkung

Große Kanne mit engem, nahtlos vom Gefäßkörper ausgehenden Hals; gerundet abgedrehter, umgebogener Mündungsrand, sich konisch erweiternd, mit eingedrückter Schnauze gegenständig zum breiten gekehlten Henkel, der direkt am Mündungsrand ansetzt; Gefäßkörper nach unten verjüngt zu einem engen Standboden.

Die Kanne wurde mit drei weiteren (Inv. Nr. 3107, 3108, 3109) sowie einer Gemme (3102) und hölzernen Eimerdauben aus einem römischen Brunnen auf Berlotte (Nähe Kinkebahn) geborgen, der zu einerm römischen Landanwesen (Villa) gehört. 

Datierung1.-2. Jh. n. Chr.
HerstellungszweckSchankgefäß
Zugangsartarchäologischer Fund
Zugangsdatum1963
Copyright44848