Hauptspezies Topf
zugehörige Funktionsgruppe [Kochen, Zubereiten, Essen]
mundartliche BenennungenHenkeltopf, Rahmtopf
Museum44848
Inv.-Nr.2160
Form des Objekts kugelförmig
Form (in Freitext)mit weit auskragendem Mündungsrand
Stand-/BodenformFlachboden
Handhaben- [Henkel]
- Henkel gezogen
- [Henkelauslauf]
- Henkelauslauf abgestrichen (ohne Dekoration)
- [Henkelquerschnitt]
- Henkelquerschnitt gekehlt
Ausgussform Schnauze
Farbe- beige
- gelb
- grün
- rot
- schwarz-braun
Dekoration- [Auftragungen]
- bemalt (vor dem Brand)
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Irdenware
Glasurtechnik Lehmglasur / gesinterte Engobe
Höhe (H)10
Boden ∅ (B)11,5
Mündungs ∅ (M)16
maximaler ∅ (Dmax)16
BemerkungGedrungener gebauchter Topf mit weit konisch ausgezogenem und rund abgedrehtem Mündungsrand; seitlich rechts von der Schnauze auf Höhe des Mündungsrandes angesetzter gekehlter Henkel; Innenseite des Gefäßes mit beige-gelblicher Lehmengobe überzogen; Außenseite mit schwarz-braune Lehmengobe durch Eintauchen bedeckt, die partiell oberhalb des flachen Standbodens tropfenförmig abläuft - darunter ist der rote Ton zu erkennen; Gefäßkörper mit grünen, gelben und roten abstrakten Pinselstrichen bemalt, auf dem Henkel ein roter Fleck.
ACHTUNG: Bei diesem Gefäß gibt es keinen Zusammenhang zur sogenannten "Berlotter Irdenware". Es handelt sich zwar um einen Bodenfund, doch ist dieser nicht näher bezeichnet, Mögliche Produktionsorte sind das Maastal (Andenne) oder Südlimburg (Tegelen, Brunssum usw.).
Das Gefäß dient lediglich zur Illustration der Keramikgattung "Irdenware" und hat ansonsten nichts mit Raerener Produktion zu tun.
Datum/Zeitraum18. Jh.
HerstellungszweckVorratsgefäß - Küchengerät
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848