Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

4060

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
mundartliche BenennungenWappenkrug
Museum44848
Inv.-Nr.4060
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit eingezogenem Fuß
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • dekorativer Henkelauslauf
  • Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe mittelbraun
Dekoration
  • Halsfries
  • [Auflagen]
  • Wappen
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
  • profiliert
Darstellung
  • unbestimmtes Wappen
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage Menschen
  • Halsfries Ornamente
InschriftenEM
Inschriften (Jahr)1577
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)26,5
Boden ∅ (B)9
maximaler ∅ (Dmax)15,5
Restaurierungzusammengeklebt und teilweise ergänzt, (fremder) Henkel und Hals angesetzt
Bemerkung

Krug mit eiförmigem Gefäßkörper, eingezogenem profilierten Standfuß und ohne Übergang aufgesetztem zylindrischem Hals (höchstwahrscheinlich von einem anderen Objekt stammend); gerundet abgedrehter Mündungsrand mit darunter liegender Freifläche, auf Höhe des oberen HNeklansatzes doppeltes waagerecht umlaufendes eingedrehtes Profil, das sich unmittelbar über dem unteren Halsansatz wiederholt, dazwischen ein aufgelegter Halsfries mit runden Maskaroenen und geometrischer Ornamentik; auf dem eingeschnürten hohen Standfuß mehrere parallele waagerecht eingedrehte Profile über der Standfläche; Henkel gekehlt und dreieckig spitz abgestrichen.

Auf dem eiförmigen Gefäßkörper drei Rund-/Ovalauflagen: 
links und rechts ein ovales Medaillon mit breitem Rollwerkrand, zentral eine stehende Gestalt mit Speer und Opferschale (nicht identifizierte antike Gottheit - vlt. Securitas?). beidseits des Kopfs die Initialen EM (Emond Mennicken);
gegenständig zum Henkel ein rundes viergeteiltes Wappen mit Auflage (nicht zugewiesen), darüber die Jahreszahl 1577, darunter die INitialen LW (nicht identifiziert .- auf der Umzeichnung fehlend).

Datierung1570-1580 (REN I)
Hersteller Kuenstler151242
HerstellungszweckTrink- und Schankgefäß
sekundäre VerwendungRepräsentation
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 86 o.l. und S. 130 u.r.
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848