Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

5034

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
mundartliche BenennungenWappenkrug
Museum44848
Inv.-Nr.5034
Form des Objekts eiförmig
Form (in Freitext)mit hohem zylindrischem Hals und hohem Fuß
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • dekorativer Henkelauslauf
  • Henkelquerschnitt profiliert
Farbe
  • grün
  • grau
  • mittelbraun
Dekoration
  • profiliert
  • [Auflagen]
  • Halsfries
  • Wappen
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • Rillung
Darstellung Wappen mehrteilig
IkonographieWappen von Peter von Schwarzenberg und Margareta Krümmel
InschriftenP S M K
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)32,5
Boden ∅ (B)8,5
maximaler ∅ (Dmax)16
Restaurierungzusammengeklebt und teilweise ergänzt
Bemerkung

Großer Krug mit eiförmigem Gefäßkörper und hohem zylindrischem Hals sowie hohem eingezogenem Standfuß; gerundet abgedrehter Mündungsrand mit darunterliegender schmaler Freifläche, darunter schmaler Halsfries mit floralem Dekor zwischen zwei waagerecht eingedrehten parallelen Profilen; darunter anstelle einer Bartmannmaske und gegenständig zum Henkel aufgelegtes Allianzwappen der Familie Peter von Schwartzenberg und Margarete Krümmel von Nechtersheim (links das gezackte Wappen derer von Schwartzenberg, rechts sechs Herzen); das Wappen wiederholt sich auf dem eiförmigen Gefäßkörper noch drei Mal; hoher Standfuß mit gerundet abgedrehtem Fuß, darüber mehrere waagerecht eingedregte parallel umlaufende Doppelrillen mit Zwischenraum; langgezogener profilierter Henkel, unten dreieckig spitz abgestrichen

Datierung1550-1570 (REN I)
Bemerkung (Fundangabe)keine näheren Angaben zum Fundort
HerstellungszweckTrink- oder Schankgefäß
sekundäre VerwendungRepräsentation
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 59 l.o.
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848