Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt – beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2118

Expertenmodus
 
Hauptspezies Krug
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
mundartliche BenennungenWappenkrug
Museum44848
Inv.-Nr.2118
Form des Objekts kugelförmig
Form (in Freitext)mit kurzem zylindrischem Hals
Stand-/Bodenformprofilierter Fuß mit Linsenboden
Handhaben
  • [Henkel]
  • Henkel gezogen
  • [Henkelauslauf]
  • dekorativer Henkelauslauf
  • [Henkelquerschnitt]
  • Henkelquerschnitt gekehlt
Farbe
  • beige
  • hellbraun
Dekoration
  • [Auflagen]
  • Wappen
  • [plastische Oberflächenbehandlung]
  • profiliert
  • Rillung
Darstellung
  • [Wappen]
  • Wappen einteilig
  • Wappen mehrteilig
IkonographieFamilienwappen von (de) Pauw - Familienwappen von Schulenburg
InschriftenH : SCHVLENBVRH
Materialgebrannter Ton
Formtechnik gedreht
Brenntechnik Steinzeug
Glasurtechnik Salzglasur
Höhe (H)19
Boden ∅ (B)9,5
maximaler ∅ (Dmax)16,5
RestaurierungHals geklebt
Bemerkung

Kugelförmiger Gefäßkörper mit eingezogenem gedrungenem profiliertem Fuß und kurzem zylindrischen Hals; rund abgedrehter Mündungsrand, darunter flache senkrechte Fläche bis zum oberen Henkelansatz, darunter parallele waagerecht eingedrehte Rillung über den gesamten Hals; abrupter Übergang zum kugelförmigen Gefäßkörper, darauf aufgelegt drei ovale Medaillons mit Familienwappen: links und rechts das Wappen des H. Schulenburg (senkrecht zweigeteilter Wappenschild, linkszwei Doppelhaken, rechts drei schreitende Löwen übereinander - gegenständig zum Henkel das Wappen derer von (de) Pauw (im Schild ein Winkel und drei Pfauen); kleiner Henkel mit unterem Auslauf auf der Gefäßschulter, dreieckig spitz auslaufend; gedrungener eingezogener Fuß mit doplleter ewaagerecht eingedrehter Zierrille und Linsenboden. 

Datierung1570-1580 (REN I)
ZusatzW160 - W88/1262
HerstellungszweckTrinkgefäß
Literaturverweis46633
Bemerkung (Literaturverweis)S. 26 - S. 63
Zugangsartarchäologischer Fund
Copyright44848