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2053

 
Hauptspezies Aquamanile
Höhe (H) 12
Bemerkung

Aquamanile (Handwaschgefäß) mit breitem Mündungsrand, zwei senkrecht gegenüber stehenden Ösen zum Tragen/Aufhängen, zwei gegenüber stehende Ausgußtüllen, dazwischen vier einzelne viereckige Auflagen mit bärtigen, nach links schauenden Männerbüsten

Solche Handwaschegfäße wurden über dem Tisch aufgehängt, um damit zwischen den Gängen die Hände säubern zu können - sind auch für den rituellen Gebrauch während der Handwaschung (Hl. Messe nach katholischem Ritus) bekannt

Form des Objekts
  • konisch
  • kugelförmig
Formtechnik gedreht
Museum 44848
Datierung 16. Jh. (1. Hälfte)
Boden ∅ (B) 10
Brenntechnik Steinzeug
Form (in Freitext) Topfartiges Gefäß mit breitem umgebogenen Mündungsrand
zugehörige Funktionsgruppe [Sanitärkeramik]
Zusatz Fund Burg Raeren - ehemaliger Wassergraben unter dem Annexbau
Inv.-Nr. 2053
Glasurtechnik Salzglasur
Stand-/Bodenform flach
Handhaben mehrere Ösen
Bemerkung (Fundangabe) Ausgrabungen Dr. O.E. Mayer, um 1960
Ausgussform Tülle
maximaler ∅ (Dmax) 18
mundartliche Benennungen Handwaschgefäß
Montierung 2 Ausgusstüllen, einander gegenüberliegend, dazwischen zwei seknrecht stehende Ösen zum Anfassen/Tragen/Aufhängen
Farbe mittelbraun
Dekoration
  • Auflage
  • [Auflagen]
  • Rund- / Oval- / Viereck-Auflage
Darstellung Rund- / Oval- / Viereck-Auflage Menschen
Ikonographie 4 viereckige Medaillons nach links schauenden Männerbüsten
Material gebrannter Ton
Material (in Freitext) im unteren Gefäßteil sind Drehrillen sichtbar