Museumsobjekte

Die historischen Bestände des Töpfereimuseums Raeren stammen zum größten Teil aus archäologischen Grabungen der 1950er bis 2010er Jahre. Sie wurden in verschiedenen historischen Ortsteilen gezielt oder im Rahmen von Rettungsgrabungen geborgen und weisen allesamt einen historischen Produktionskontext auf.

Einzelheiten dazu sind – insofern bekannt - beim jeweiligen Objekt zu finden. Wir bemühen uns, die historische Sammlung Stück für Stück vollständig zu digitalisieren und hier online zur Verfügung zu stellen. Allerdings bedarf dies eines hohen Zeitaufwandes. Daher bitten wir Sie, ein wenig Geduld zu haben und immer wieder mal reinzuschauen, ob und welche neuen Objekte hinzugekommen sind.

2145

 
Hauptspezies Krug
Höhe (H) 18
Bemerkung

Humpen mit floralen Ritzdekoren nach Westerwälder Vorbild und Kobaltbemalung - zentrale große Rosette (eingeritzt), darunter gemaltes Blatt, beides von zwei gebogenen eingeritzten Blätterranken umgeben, Profilring über der Standfläche mit schrägen parallelen Linien/Tupfern bemalt - blaue Linie unter dem Mündungsrand, als oberer Abschluß einer umlaufenden Profilrille auf Höhe des oberen Henkelansatzes

Form des Objekts zylindrisch
Formtechnik gedreht
Museum 44848
Datierung 17.-18. Jh.
Boden ∅ (B) 10
Brenntechnik Steinzeug
Form (in Freitext) Mündungsdurchmesser gleich Bodendurchmesser, Gefäßform weist keine Betonung des Bauches auf
zugehörige Funktionsgruppe [Ausschenken, Trinken]
Inv.-Nr. 2145
Datum/Zeitraum um 1650-1700
Glasurtechnik Salzglasur
Stand-/Bodenform Flachboden
Unterspezies Humpen
Mündungs ∅ (M) 10
Handhaben [Henkel]
Herstellungszweck Trinkgefäß
Farbe
  • grau
  • kobaltblau
Dekoration
  • Ritz- / Red-Dekor (pflanzlich)
  • Rillung
  • bemalt (vor dem Brand)
Material gebrannter Ton