Euregio Keramikpreis

In jedem Jahr organisiert das Töpfereimuseum Raeren nicht nur den EUREGIO-Keramikmarkt rund um die Burg Raeren, sondern vergibt auch an die vier besten Teilnehmer dieses Marktes den EUREGIO-Keramikpreis.

Die Preisträger des letzten Jahres zeigen nun in einer Sonderausstellung im Haus Zahlepohl (gegenüber dem Töpfereimuseum in der Burg Raeren) eine Auswahl ihrer aktuellsten Werke. Die Ausstellung ist vom 17. Mai bis zum 28. Juni zu sehen. Der Eintritt ist frei und alle Keramiken stehen zum Verkauf.

So international und hochwertig besetzt wie der jährliche Euregio-Keramikmarkt an der Burg Raeren (in diesem Jahr am 12. und 13. September) ist auch die damit verbundene jährliche Ausstellung der Preisträger des Euregio-Keramikwettbewerbs.

Im letzten Jahr gewann erneut die deutsche Keramikerin Petra Wolf aus Brüggen  am NIederrhein den 1. Preis sowie den Publikumspreis. Ihre abstrakten Werke sind mit Worten kaum zu beschreiben, zeugen aber von einer ganz ungewöhnlichen Umgangsweise mit dem Material Ton.
1. Preis 2017: Petra Wolf (D)
Website Petra Wolf

Den zweiten Preis gewann - ebenfalls zum zweiten Mal - Christine Möhring aus Viersen (D). Auch sie arbeitet abstrakt, mit Formen, die sich aus der Natur inspirieren und mit leuchtenden Farben. Die meisten ihrer Werke sind in der Raku-Brenntechnik gefertigt.
2. Preis 2017: Christel Möhring (D)
Website Christine Möhring

Der dritte Preis ging 2016 an die deutsche Keramikerin Hildegard Schemehl aus Altrich (D - bei Koblenz), die schon seit vielen Jahren beim Raerener Markt mit ihren Raku-Gefäßen "für Gedanken" beeindruckt und mit ihrer Cynatopie auf Keramik eine ganz neue Produktlinie präsentierte.
3. Preis 2017: Hildegard Schemehl (D)
Website Hildegard Schemehl
 

Dem Publikum des letztjährigen Euregio-Keramikmarktes gefielen erneut am besten die außergewöhnlichen Tierkreaturen des Keramikerpaares Ülle und Aare Sink-Freimann aus Estland. Auch sie kommen wieder nach Raeren und zeigen eine Auswahl ihrer neuesten Schöpfungen.

Die drei Preisträgerinnen 2017, gemeinsam mit Guido Thomé, Berater der Kulturministerin Isabelle Weykmans
Die Ausstellung der Preisträger, die im jeweils darauffolgenden Jahr im Haus Zahlepohl stattfindet, musste im Jahr 2017 leider auf einen noch nicht festgelegten Zeitpunkt verschoben werden. Grund dafür sind umfangreiche Umbauarbeiten im Verwaltungsgebäude des Töpfereimuseums und eine dadurch bedingte Belegung des Ausstellungsraums.
Wir werden uns bemühen, die Ausstellung noch vor Jahresende 2017 nachzuholen und dies entsprechend rechtzeitig ankündigen.